Die Olympischen Spiele im Altertum

Körperkultur und Spiel gehören in ihren vielfältigsten Erscheinungsformen zur Geschichte der menschlichen Gesellschaft. Sie sind Bestandteil der Gesamtkultur der Völker. Das größte Fest des griechischen Volkes waren die Olympischen Spiele. Das Entstehungsjahr ist umstritten, aber im Allgemeinen datiert man die Entstehung der klassischen Olympischen Spiele auf das Jahr 776 vor der Zeitenwende.

Die Olympischen Spiele fanden zu Ehren des Zeus alle vier Jahre in Olympia auf dem Peloponnes statt. Vier Tage lang wurden Wettkämpfe im Laufen, im Ringkampf, im Diskus - und Speerwerfen veranstaltet. Auch Pferderennen und Wettfahrten von Streitwagen sowie Wettbewerbe zwischen Musikern und Dichtern fanden statt. Zu den Spielen kamen Tausende von Menschen aus allen Staaten und Kolonien Griechenlands. Frauen waren jedoch nicht zugelassen. An den Wettkämpfen konnten auch nur die Söhne vermögender Eltern teilnehmen. Sportliche Betätigung war bei den herrschenden Klassen in Griechenland Ausdruck ihres Erziehungsideals.

Die Olympischen Spiele des Altertums waren mit Festlichkeiten und künstlerischen Wettbewerben verbunden. Das Programm der sportlichen Disziplinen wechselte und wurde mehrmals erweitert.

Allen olympischen Spielen war eins gemeinsam: sie vertraten den Gedanken des Friedens und der Einigkeit.

Mit dem Verfall des griechischen Reiches und seiner herrschenden Klasse verloren auch die Spiele ihren ursprünglichen Charakter. Rom errichtete seine Macht, und im Jahre 67 unserer Zeitrechnung nimmt sogar der berüchtigte Kaiser Nero am Wagenrennen teil. Kein Teilnehmer wagte es, als Gegner anzutreten. Nero fuhr im Alleingang, zeigte sich trotzdem als unfähig, das Rennen zu beenden, und erhielt den Ölzweig des Siegers. Schließlich ordnete der römische Kaiser Theodosius im Jahre 393 unserer Zeitrechnung in Mailand die Einstellung der Spiele an. Und so gingen die Olympischen Spiele und die olympische Idee des klassischen Altertums unter mit der Klasse, die sie geboren hat.

Die Entwicklung der modernen Olympischen Spiele wurde durch die beiden Weltkriege unterbrochen. Tausende junger Sportler kehrten von den Schlachtfeldern nicht zurück. Doch die Völker der Welt atmeten auf. Der olympische Gedanke, der in den Jahren des faschistischen Krieges verschüttet war, erhielt neuen Nährboden. Der Weg wurde wieder frei zum friedlichen sportlichen Kräftemessen der Jugend der Welt.

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Wir gestalten in Holz

Holz war über Jahrtausende hinweg dasuniversell verwendete Material. Es diente zum Bau von Schiffen und Häusern, landwirtschaftlichen Geräten und Werkzeugen, zur Anfertigung von Hausrat - die Skala der Anwendungsgebiete ließe sich beliebig erweitern.

Das erforderliche Material erhalten wir kostenlos. Jeder einzelne kann es sich auf Spaziergängen oder Ausflügen selbst beschaffen. Bereits aus einem einfachen Fichten- oder Kiefernast, einem Birken- oder Haselnußzweig können wir uns und anderen zur Freude entzückende Dinge anfertigen. Vielen Menschen sind derartige Arbeiten unbekannt. Selbst derjenige, der schon einmal aus solchem Material etwas gebastelt hat, wird die Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten nur ahnen.

Für Baumbehang benötigen wir etwa 3-5 cm starke Äste und verschieden dünne Zweige von Sträuchern bzw. Laubbäumen. Im Gegensatz zum Schnittholz - Leisten und Bretter - verarbeiten wir dieses Material möglichst frisch. Es lässt sich so leichter schneiden. Für die Bearbeitung mit Sandpapier muss es jedoch erst etwas trocknen. Zunächst sägen wir die Äste mit dem Fuchsschwanz in 3-5 mm dicke Scheiben. Bei rechtwinkligem Schnitt erhalten wir kreisrunde und bei schrägem Schnitt ovale Scheiben. Die Schnittfläche glätten wir mit Sandpapier. Dazu legen wir das Sandpapier auf die Tischplatte und schleifen die Astscheiben darauf ab, bis sämtliche Schnittspuren beseitigt sind. Nun können wir die Scheiben beliebig verzieren. Die einfachste Art ist das Bemalen mit Wasserfarben. Dekor und Scheibe müssen natürlich gut aufeinander abgestimmt werden. Es empfiehlt sich, vorerst mehrere Skizzen auf Papier zu entwerfen und die besten davon auf die Astscheiben zu übertragen. Ein Zentralschnitt aus Papier beispielsweise kann uns wertvolle Anregungen geben.

Halskettenaus Ästen und Zweigen sind eine originelle Ergänzung für schlichte Tageskleider. Wir können auch hier wieder Scheiben von unterschiedlichem Durchmesser und verschiedener Länge, gerade und schräg geschnitten, kombinieren. Wichtig ist nur, dass wir die Glieder so bohren und anordnen, dass die Kette locker fällt und die Schnittflächen zur beliebigen Verzierung frei bleiben. Längere Stücke durchbohren wir nicht in der Mitte, sondern möglichst weit außen.

Wir arbeiten mit Metallen

In der Frühzeit der menschlichen Geschichte fanden die künstlerischen Lebensäußerungen des Volkes ihren sinnfälligen Ausdruck im zweckgebundenen Schaffen. Viele Beispiele sind uns überliefert, die deutlich die enge Verbindung von Kunst und Handwerk, Kunst und Technik, demonstrieren. Die Menschen gaben ihren Geräten eine schöne, zweckmäßige Form und bereicherten sie durch schmückendes Beiwerk. Die ältesten Funde zeugen von erstaunlichem handwerklichem Können. Es entwickelte sich das Gefühl für eine materialgerechte Form, das bis ins 18. Jahrhundert allgemein verbreitet war. Als im Gefolge der industriellen Revolution das metallverarbeitende Handwerk einer leistungsfähigen Metallindustrie wich, lieferte diese Massenerzeugnisse, für die zunächst handwerklich geformte Einzelstücke Vorbild waren. Das alte Metallhandwerk aber wird von einigen künstlerisch begabten Menschen weitergepflegt. Auch Laien finden mehr und mehr Interesse daran.

Während beim Schmieden und Gießen Metalle durch starke Wärmeeinwirkung verformbar gemacht werden, geschieht das Treiben auf kaltem Wege. Durch das Schlagen mit dem Hammer dehnen sich die Metalle, sie können so zu Hohlteilen getrieben werden. Außer Edelmetallen eignen sich dazu besonders Kupfer, Messing, aber auch Aluminium.

Um leicht gewölbte Formen (Schmuckanhänger, Teller usw.) zu treiben, wird ein Stück Kupfer- oder Messingblech (0,6-1,5 mm) über der Gasflamme oder im Brennofen rotwarm gemacht und in Wasser abgeschreckt. So wird das Metall weich und geschmeidig. Wollen wir einen Anhänger herstellen, so zeichnen wir seine Grundform (runde, ovale, tropfenförmige usw.) mit einem Stift auf das Metall oder reißen sie mit der Nadel an (mit Hilfe einer Schablone). Mit der Handblechschere (Figurenschere) wird die Form ausgeschnitten und auf der Stahlplatte gerichtet. Die Ränder säubern wir mit der Feile. Dann wird das Werkstück auf den Amboss gelegt und seine Mitte durch kräftige Schläge mit der Hammerbahn (viereckige Schlagfläche) vorgestreckt. Dabei wölbt sich der Rand etwas auf und wird wellig. Über der Ambosskante richten wir ihn, bevor wir weiterarbeiten. Zum Treiben halten wir die Hohlseite des Werkstücks auf einen Fauststock. Die Schläge werden von der Mitte aus spiralförmig nach außen geführt.

Wir müssen besonders darauf achtgeben, dass durch die Kanten des Hammers keine Scharten ins Metall kommen. Soll die Struktur des Hammerschlages wirksam werden, müssen die Schläge in gleichmäßigem Rhythmus und kräftig federnd erfolgen. Eine glatte Innenseite erhält man, wenn zwischen Kupfer und Fauststock dünnes Blei oder Leder gelegt wird. Zum Abschluss erhält der Anhänger ein Loch für die Befestigung einer Kette oder Kordel. Wir bohren es mit dem Spiralbohrer oder schlagen es mit einem Dorn durch. Der Anhänger kann auch noch verziert oder emailliert werden.

Figuren aus Naturmaterial

Im Erzgebirge hat sich das figürliche Gestalten mit Naturmaterial in den letzten Jahren sehr verbreitet. Besonderer Wert kommt dieser Technik bei der Arbeit mit Kindern zu, denn schon das Material wirkt sehr phantasieanregend. Doch auch für Erwachsene bieten sich hier viele Möglichkeiten zu eigenschöpferischer Betätigung.

Für unsere Figuren können wir Zapfen, Eicheln, Bucheckern, Kastanien, Nüsse, Ahornfrüchte, Moose, Rinde und Disteln verwenden sowie Lindenäste und Zweige sämtlicher Sträucher, am besten aber von Haselnuss-, Weiß- und Rotdornsträuchern. Auch dieses Material verarbeiten wir wieder möglichst in frischem Zustand. Werden Weidenkätzchen gebraucht, besorgen wir uns einige Zweige beim Gärtner, denn sie stehen unter Naturschutz.

Dass wir auf eine saubere und sorgfältige Arbeit Wert legen müssen, versteht sich wohl von selbst. Leimstellen dürfen keine Spuren hinterlassen. Verwenden wir Nägel, bringen wir sie so an, dass sie niemals von außen sichtbar sind.

Zuerst wollen wir uns eine Henne mit Kückenbasteln. Unsere Glucke bekommt ein Kiefernzäpfchen als Körper und eine Bucheckernschale als Kopf. Wir schlagen vorsichtig am Halsansatz einen kleinen Drahtstift in die Kiefernzapfe, zwicken den Nagelkopf ab, geben ein wenig Leim auf das Verbindungsstück und drücken die Bucheckernschale fest an. Die Höhlung derselben füllen wir mit einer kleinen Distel aus. Als Beine verwenden wir schwache Ästchen.

Damit unser Tierchen fest steht, geben wir ihm eine etwa 5 mm starke Rundholzscheibe als Sockel. Diese Sockelscheibe durchbohren wir an zwei Stellen mit dem Drillbohrer. Auch in die Kiefernzapfe bohren wir zwei Löcher. Nun können wir die Beine mit Körper und Sockel verbinden und aus ganz dünnen Ästchen Zehen zurechtschneiden.

Zum Schluss werden alle Teile sauber verleimt. Da wir das Größenverhältnis zwischen Henne und Kücken beachten müssen, verwenden wir am besten für die Körper der Kleinen Erlenzäpfchen und für die Köpfchen Weidenkätzchen. Beim Abschneiden der Weidenkätzchen von den Zweigen sind die kurzen Fruchtstengel mit abzutrennen und am „Kopf" zu belassen. Wir schneiden daraus gleich die Schnäbelchen. Beine, Zehen und Sockel fertigen wir genau so an wie bei der Henne. Kerben wir nun noch ein Aststückchen mit dem Hohleisen aus, erhalten wir einen Futtertrog für die hungrigen Kücken. Damit ist unser kleines Idyll vollkommen geworden.

Auch aus anderen Materialien lässt sich unser „Federvieh" gestalten. Als Körper sind Walnüsse, Kastanien oder Eicheln geeignet und als Köpfe Haselnüsse, Hagebutten und Erlenzäpfchen. Flügel und Schwänze können wir sehr gut aus kurzen Zweigen, Ahornfrüchten oder Federn herstellen.

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